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Neusorg(obe) Es ist allgemein Bekannt: die Aufgaben der Feuerwehr werden immer umfangreicher, nicht nur bedingt durch Extrem-Wetterlagen sondern auch durch die zunehmenden Anforderungen seitens der Sicherungsmaßnahmen. Den Ausrüstungsgegenständen im Bereich des Haltens, Retten und Selbstrettens kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu, denn daran hängt das Leben der Betroffenen, aber vor allem auch das der Freiwilligen welche hier im Dienste am Nächsten stehen. Damit diese stets sicher sind und auch bleiben darf man sich jetzt in Neusorg sicher sein, denn zwei Kameraden der Neusorger Feuerwehr besuchten einen entsprechenden Lehrgang. Erstmals in der 115 jährigen Geschichte der Feuerwehr Neusorg verfügt man über zwei Sachverständige in den eigenen Reihen. Die Feuerwehrmänner Richard König und Wolfgang Findeis besuchten Mitte April einen Sachverständigenlehrgang zur wiederkehrenden Prüfung der Rettungs-, Halte- und Sicherungsmaterialien im Bereich für Sicherungstechnik.

Bürgermeister Peter König erwähnte in seiner Laudatio anlässlich der Übergabe der Prüfungszertifikate, das die beiden Feuerwehrdienstleistenden nicht nur zwei Tage Freizeit geopfert hätten sondern auch mehr Verantwortung zusätzlich übernehmen. Sein Dank galt König und Findeiß für die Bereitschaft und auch dafür dass durch ihre Prüfungen der Ausrüstung nicht nur Wartezeiten, sondern auch Kosten für die Gemeinde eingespart werden können. Dadurch amortisieren sich die Lehrgangskosten für die Gemeinde. Die Ausbildung mit Ausrufezeichen wie es Bgm. König bezeichnete zeichne auch die Feuerwehr aus, denn man sehe dadurch auch den hohen Qualifikations- und Ausbildungstand der Neusorger Wehr im Landkreis.

Wolfgang Findeiß und Richard König stellten kurz die Inhalte und Besonderheiten des Lehrganges dar. So seien die beiden Löschmeister fortan befugt, alle Absturzsicherungs-, Rettungs- und Halteleinen der Neusorger Wehr zu prüfen. Des weiterem die Funktionsprüfungen für die Ausrüstungsgegenstände der Abseil- und Sicherungsmaterialien, sowie der vorhandenen Abseilgeräte vorzunehmen. Neben dem Fachwissen um und über Materialien und der expliziten Fehlersuche auf Ermüdung von Material, beinhaltete der Kurs Unfallverhütungsvorschriften sowie sach- und fachgerechte Dokumentation der durchgeführten wiederkehrenden Prüfungen. Erster Kommandant Stefan Binner gratulierte zur bestanden Prüfung und dankte im Namen der Wehr für die Bereitschaft zusätzliche Arbeit zu leisten. Er wisse dass es nicht einfach sei, freue sich jedoch dennoch zwei Sachverständige für diesen doch sehr heiklen und sensiblen Bereich in den eigenen Reihen zu Haben. Dank zollte der Kommandant auch der Gemeinde mit Bürgermeister König und dem Gemeinderat der die Notwendigkeit und Weitsicht erkannte um die Prüfungen der gesamten Ausrüstung im Bereich Sichern und Halten sowie Abseilen in den eigenen Reihen vornehmen zu können. Abschließend lud Bürgermeister König die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein.

Sachverstaendige

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Am 13.05. legten 4 Jugendliche der Feuerwehr Neusorg die Jugendleistungsprüfung erfolgreich ab. Neben den Einzelübungen wie verschiedene Konten und Stiche, musste auch ein Schlauch und eine Leine in einem begrenzten Feld ausgerollt bzw. ausgeworfen werden. Außerdem galt es fünf  Aufgaben im Trupp zu erledigen. Hier wurden Saugschläuche gekuppelt, Ausrüstungsgegenstände ihrem Zweck zugeordnet und eine 90m lange Schlauchleitung zusammen gekuppelt. Zum Schluss mussten noch Testfragen beantwortet werden. Aus den Händen von KBMin Alexandra Müller, KBM Peter Prechtl und KBI Otto Braunreuther erhielten Lukas Brilla, Tobias Schraml, Lucas Zehn und Jonas Heinl die Jugendleitsungsspange.
 
 
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Die Jugendgruppe traf sich zu einer Gruppenversammlung mit Wahl eines Jugendausschusses, welche laut Jugendordnung jährlich stattfinden sollte. Jugendwart Sebastian Schindler begrüßte die Jugendlichen und weitere Anwesende und stellte die Tagesordnung vor. Nach seinem Bericht über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr 2015 und einen Ausblick auf das kommende Jahr, berichtete Kommandant Stefan Binner über die Arbeit der Aktiven Wehr. Vorstand Alexander Veigl informierte die Anwesenden über den Feuerwehrverein. Nachdem die Jugendordnung vorgestellt wurde, fanden folgende Wahlen statt: zum Jugendsprecher wurde Tobias Schraml gewählt, sein Stellvertreter wurde Lukas Brilla. Die Jugendkasse wurde in die Hände von Christopher Heindl gegeben, diese wird von den Kassenprüfern Johannes König und Jonas Heinl geprüft. Zum Abschluss der Versammlung wurden noch Ideen und Vorschläge für das neue Jahr 2016 vorgebracht und besprochen.

Jugendversammlung

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Neusorg. (öt) Nicht immer dankbar angenommen wurde die Arbeit der Neusorger Feuerwehr. In der Jahreshauptversammlung bedauerte Kommandant Stefan Binner, dass er sich im Rahmen einer Absperrmaßnahme mit dem Ausspruch, dass „die Idioten von der Feuerwehr die Straße sperren“ beleidigen lassen musste. Weiter monierte er, ein Mitglied sei ebenfalls bei einer Absperrmaßnahme trotz Feuerwehrfahrzeug mit blinkender Rundumleuchte und Warnkleidung von einem Pkw fast umgefahren worden. Er stellte die Frage in den Raum, ob sich das Feuerwehrleute beim Dienst am Nächsten bieten lassen müssen.

Heribert Schraml tritt bei der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg die Nachfolge des zurückgetretenen Schatzmeisters Stefan Kießkalt an. In der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins am Mittwoch wurde er für zwei Jahre bis zu den turnusmäßigen Neuwahlen zum neuen Kassenwart gewählt. Ebenso bestätigten die Mitglieder die beiden Kassenprüfer Bürgermeister Peter König und Helmut Müller.

Anschließend trug Vorsitzender Alexander Veigl seinen Rechenschaftsbericht vor. Darin sprach er von einem Mitgliederstand von 189 Personen. Acht Neuaufnahmen standen dabei drei Austritte und zwei Todesfälle gegenüber. Es fanden elf Vorstandsitzungen und zwei Mitgliederversammlungen statt. In diesen befassten sich die Mitglieder vorwiegend mit den Planungen für das 115-jährige Gründungsfest mit Fahrzeugweihe. Dieses bildete den Höhepunkt des Vereinsjahrs.

Zwölf Jubilaren konnte zum runden Geburtstag gratuliert werden und fünf Hochzeitspaaren durfte die Wehr Glückwünsche überbringen. Zudem wurden 17 Feste von Nachbarvereinen besucht und Mitglieder nahmen an drei Versammlungen zur Vorbereitung des Bürgerfestes teil. Besucht wurde auch die Vollversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Tirschenreuth.

Ferner beteiligte sich die Wehr am Ferienkalender der Gemeinde und nahm an der Fronleichnamsprozession und am Volkstrauertag teil. Zudem sorgten die Mitglieder für die Verpflegung am verkaufsoffenen Sonntag des Raiffeisen-Warenmarkts und luden zu einem Helferfest ein. Traditionell wurde der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck besucht und zum Jahresabschluss ein Kameradschaftsabend mit Versteigerung zugunsten der Feuerfüchse veranstaltet.

Bereits zu Beginn der Versammlung gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder. Als ordnungsgemäß und fehlerfrei werteten die Kassenprüfer Peter König und Helmut Müller den von Alexander Veigl vorgetragenen Kassenbericht für den zurückgetretenen Schatzmeister Stefan Kießkalt. Verzichtet wurde auf das Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung, da es zur Einsicht vorlag.

Von 20 Übungen der Jugendlöschgruppe im Berichtszeitraum sprach Jugendwart Sebastian Schindler. In diesen Unterrichten befasste sich die 13 Mitglieder zählende Feuerwehrjugend intensiv mit dem neuen Löschfahrzeug und den darin befindlichen Geräten. Drei Übertritten in den aktiven Dienst standen drei Neuaufnahmen gegenüber. Mit Erfolg nahmen die jungen Feuerwehrmitglieder am Wissenstest teil.

Eine Einsatzübung in der leer stehenden Wohnung im Bauhof stand ebenfalls auf dem Programm. Hier galt es eine verletzte Person unter Atemschutz und mit der Wärmebildkamera aus dem verrauchten Gebäude zu bergen. Weiter luden die Jugendlichen zum Grillabend sowie zum Eisessen ein und legten interessante Abfahrten auf dem „Alpine Coaster“ auf dem Ochsenkopf zurück. Außerdem war die Jugendgruppe beim Bürgerfest mit einem Info-Stand zum Thema Rauchmelder präsent.

Erstmals soll im Januar zu einer Gruppenversammlung der Feuerwehrjugend eingeladen werden, war von Sebastian Schindler zu erfahren. Laut Satzung der Jugendgruppe findet diese jährlich statt und neben Berichten werden darin auch Jugendsprecher gewählt. Ebenso soll auch ein eigener Kassenwart eingesetzt werden. Für die neue Kasse bat Schindler in der Versammlung um Spenden. Weiter bedankte er sich für die Unterstützung und bei den Jugendlichen, die mit „Feuereifer“ bei der Sache sind.

Abschließend dankte Vorsitzender Alexander Veigl Bürgermeister Peter König und dem Gemeinderat für die Unterstützung sowie allen Geschäftsleuten und Gönnern. Sein Dank galt auch den Mitgliedern und der Vorstandschaft sowie der aktiven Mannschaft, von der er viel Unterstützung erfahren durfte.

Ehrungen langjähriger Feuerwehrdienst Leistender nahm in Jahreshauptversammlung der Neusorger Wehr Kommandant Stefan Binner vor. Er zeichnete Helmut Kahl für 40 Jahre aktive Dienstzeit aus und überreichte ihm eine Urkunde und die Ehrenamtskarte. Eine Urkunde für ein Viertel Jahrhundert aktive Dienstzeit durfte Helmut Pöllath entgegennehmen.

FFW Nsg JHV

Als Kommandanten der FFW Neusorg wiedergewählt wurden Stefan Binner (sitzend von links) und sein Stellvertreter Florian Heinl, neben dem neuen Schatzmeister Heribert Schraml und Helmut Kahl, der für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt wurde. Mit auf dem Bild KBM Peter Prechtl (stehend von links), KBI Otto Braunreuther, die beiden wiedergewählten Kassenprüfer Helmut Müller und Bürgermeister Peter König sowie Vorsitzender Alexander Veigl.

 

Hinter dem Feuerwehrverein Neusorg liegt ein arbeitsreiches Jahr stellte Bürgermeister Peter König in der Jahreshauptversammlung fest. Die Zusammenarbeit beim 115-jährigen Gründungsjubiläum bezeichnete er als einmalig. Dafür sprach er allen Beteiligten seinen Respekt aus.

Der Feuerwehrdienst sei eine Berufung betonte das Gemeindeoberhaupt. So seien die Feuerwehrmitglieder damit befasst sich mit dem neuen Löschfahrzeug LF 20 KATS vertraut zu machen. Außerdem müssten sie sich in die Materie Digitalfunk einarbeiten. König dankte für die Schulung mit den Defibrillator. Dies bedeute Sicherheit für die Bürger. Eine neue Aufgabe stelle sich der Wehr mit dem Senioren-Servicehaus.

Das Gemeindeoberhaupt hob hervor, die Kommune stelle die Finanzen für den Brandschutz bereit. Das beschaffte technische Gerät sei aber ohne die Arbeit der Feuerwehrfrauen und -männer ohne Wert. Der Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Riglasreuth und das Engagement mit den Brandschützern der tschechischen Partnergemeinde Skalná. Hier erwähnte er die große Freude der Wehrmänner im tschechischen Nachbarland über die Überlassung des in Neusorg außer Dienst gestellten 29 Jahre alten Löschgruppenfahrzeugs LF 8.

Abschließend wünschte Peter König den Brandschützern ein erfolgreiches neues Jahr und eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen.

Den Neujahrswünschen schloss sich auch Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther an. Er übermittelte die Wünsche des Kreisfeuerwehrverbands und blätterte in der Einsatzstatistik der Landkreiswehren. Weiter empfahl er mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um Außenstehenden zu verdeutlichen, welche Arbeit in einer Feuerwehr auch im Verborgenen geleistet wird.

Auf die persönlichen Beleidigungen von Feuerwehrmännern bei Einsätzen eingehend, empfahl er diese zur Anzeige zu bringen. Der Kreisbrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Riglasreuth und die erfolgreiche Jugendarbeit. Weiter unterstrich er, die Ausbildung im Digitalfunk sei sehr wichtig. Zum Ende seiner Ausführungen dankte er für die ausgezeichnete Arbeit und das gute Zusammenwirken.

 

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Neusorg. (öt) Die aktive Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg setzt auf ihr bewährtes Führungsteam. In der Dienstversammlung am Dreikönigstag wurden Kommandant Stefan Binner und sein Stellvertreter Florian Heinl mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt.

Geleitet hatte die Neuwahlen Bürgermeister Peter König. Er erläuterte bereits im Vorfeld der Abstimmung die Grundsätze des Wahlverfahrens. Schon vor den Neuwahlen warf Stefan Binner einen Blick zurück auf das abgelaufene Jahr. Dabei bezifferte er die Zahl der aktiven Feuerwehrdienst Leistenden auf 54 Personen, darunter neun Frauen. Diese waren 2015 bei fünf Brandeinsätzen, 43 technischen Hilfeleistungen und einer Sicherheitswache gefordert. Weiter traten vier Fehlalarme auf.

Einen Höhepunkt für die Wehr bildete im abgelaufenen Jahr die Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeugs LF 20 KATS. Damit kamen auch neue Aufgaben auf die Wehr zu. So mussten sich die Brandschützer mit dem Fahrzeug und den Gerätschaften vertraut machen. Weiter wies der Kommandant darauf hin, dass seit Anfang 2015 die beiden Wehren Neusorg und Riglasreuth gemeinsam alarmiert werden, damit auch während des Tages ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.

Wie Stefan Binner weiter vortrug, absolvierten die Floriansjünger 29 Übungen und opferten dafür knapp 900 Stunden ihrer Freizeit. Dazu zählten die Einweisung in den Frühdefibrillator, Reanimationsübungen sowie Einsatzübungen, Schulungen und die Vorbereitung auf den Digitalfunk. Im Rahmen einer Großübung mit 130 Feuerwehrkräften wurde ein Brand im Senioren-Servicehaus in Neusorg angenommen. Unterhalb einer Frist von 20 Minuten konnten alle Senioren aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht und dem Roten Kreuz übergeben werden.

Ebenso streifte der Kommandant die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Derzeit verfüge die FFW Neusorg über 13 einsatzfähige Personen. Diese nahmen alle Termine in der Atemschutzübungsstrecke wahr. Aus den Nachwuchskräften konnten mittlerweile zwei weitere Atemschutzgeräteträger gewonnen werden. Sie werden in diesem Jahr die erforderlichen Lehrgänge besuchen. Verstärkung wird die Atemschutzgruppe durch Mitglieder der FFW Riglasreuth erhalten. Beschafft wurden für die Atemschutzgeräteträger vier Totmannmelder.

Drei Löschgruppen legten 2015 eine Leistungsprüfung ab, fuhr der Kommandant fort. Ein Mitglied besuchte den Lehrgang zum Gerätewart an der Feuerwehrschule in Regensburg und 14 nahmen an einer Schulung für Digitalfunk teil.

Abschließend dankte Kommandant Binner seinem Stellvertreter Florian Heinl für die Unterstützung und allen die wegen Übungen oder Einsätzen auf ihren Partner oder ihre Partnerin verzichten mussten. Sein Dank galt auch Bürgermeister Peter König und seinen Gemeinderäten für die gute Zusammenarbeit und das stets offene Ohr für die Belange der Feuerwehr. Ebenso dankte Binner Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Peter Prechtl für die Unterstützung und allen, die Feuerwehrdienst leisten.

Bürgermeister Peter König lobte Stefan Binner für seinen ausführlichen Bericht. Auch namens des Gemeinderats betonte er, die beiden Kommandanten hätten in den letzten sechs Jahren mehr als ihre Pflicht erfüllt.

 

Oct
18
2015

Gruppenfoto

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